Selbstdarstellung


 

Die Kommune von Kronstadt
Von Klaus Gietinger

 

 

 

Teil II

Avantgarde der Revolution

 

 

 

 

 



Matrosen scheinen zur Rebellion geboren. Und doch sind es die Verhältnisse, die den Kessel zum Kochen bringen. Schlachtschiffe waren anfangs dieses Jahrhunderts die technisch kompliziertesten Waffen, die modernsten. Moderne Waffen brauchen Fachpersonal:

Facharbeiter. Die sind meist klassenbewußter als ihre Kollegen. Sie bringen das Bewußtsein des Widerspruchs mit. Und der ist auf See schärfer denn sonstwo. Die Regeln sind alt, uralt und starr. Die Knute ist am schlimmsten, der Unterschied zwischen Offizier und Mannschaft am größten in der Marine. Feudal sind die Verhältnisse dort, wo die Maschinen am modernsten hämmern. Und dann die große, weite Welt: Join the navy and you see the world. Nur hat der Matrose nichts oder we­nig davon. Aber immerhin, er ahnt die Freiheit. Und empfindet die Enge, den Drill und die Demütigung doppelt. Schlechtes Fleisch reicht dann aus für eine Rebellion.
Kongenial zeigt dies Eisensteins immer noch unerreichter Film »Panzerkreuzer Potemkin« für das Jahr 1905, nicht ganz so genial, aber immer noch achtbar: Kurt Maetzigs »Lied der Matrosen« für die Deutsche Revolution 1918/19. (Westdeut­sche Filme über Matrosenrevolten gibt‘s schlicht und einfach nicht!) Alle wichtigen Revolutionen dieses Jahrhunderts wurden von meuternden Matrosen ausgelöst oder begleitet.

Kronstadt war voller Matrosen. Kronstadt, die Stadt auf der Inseln Kotiin, auserkoren zum Schutz der Stadt, die 20 Kilometer östlich den Namen ihres Erbauers trug: Petersburg. Zar Peter, »der Große«, machte aus Kronstadt eine Festung. Eine Festung mit vielen kleinen Festungsmonden drumherum, einen Archipel. Kein fremdes Schiff, keine fremde Flotte sollte »das Tor Rußlands zum Westen«, sollte St. Petersburg, angreifen können.

Doch nicht nur der Kapitalismus schafft sich seine Totengräber selbst. Der Zarismus zeigte sich hier nicht klüger. Kronstadt, ein Hort der Rebellion, von Anfang an. Schon 1901 tauchten dort die ersten illegalen Flugblätter auf, und vier Jahre später, bei der ersten Revolution, waren Kronstadt und seine Matrosen ganz vorne mit dabei. Der Auslöser: schlechtes Essen. Mit Rufen wie »Tötet den Kommandanten!« stürmten die Matrosen durch die Stadt, errichteten Barrikaden, Unterlagen aber nach zwei Tagen den Regierungstruppen. 17 Tote, 82 Verletzte und 3000 Arretierungen waren das Ergebnis. Nur Monate später, im Sommer 1906, kam es erneut zu offener Meuterei in der Basis der Baltischen Flotte. Wieder war der Haß auf das autokratische Regime der Offiziere und deren Lust am Kadavergehorsam die Ursache. »Ihr habt lange genug unser Blut getrunken«, riefen die Matrosen. Und wieder ließ der Zar den Aufruhr blutig niederschlagen. Doch diesmal gab es Exekutionen: 37 Matrosen wurden an die Wand gestellt, Hunderte nach Sibirien geschickt.

Knapp elf Jahre hielt die trügerische Ruhe an. Dann kam das Jahr 1917. Mit einem riesigen Knall atomisierte sich die 300jährige Herrschaft der Romanows. Das meiste Pulver dafür lieferten die Kronstädter Matrosen. Und diesmal nahmen sie Rache. Am 28. Februar wurde der Kommandierende Admiral der Baltischen Flotte, R. N. Viren, aus seinem Hauptquartier geholt und auf dem sogenannten Ankerplatz in der Stadtmitte augenblicklich exekutiert. 40 Marineoffiziere folgten ihm. Wenn man bedenkt, daß während der Februar-Revolution in ganz Rußland insgesamt 76 Marineoffiziere gelyncht wurden, kann man den Haß der Kronstädter ermessen.

Der Platz, der — im wahrsten Sinne des Wortes — vom Blut der alten Herrschaft getränkt war, ent­wickelte sich nun zu einer Art »freien Univer­sität«. Täglich versammelten sich die Matrosen hier (es sollen 25000 Menschen dort Platz gefun­den haben) und praktizierten permanente Basisdemokratie. Räte entstanden. »Alle Macht den So­wjets« hieß die Devise, ja es entwickelten sich sogar Agrarkommunen. Eine solche Agrarkom­mune bestand aus 50 Mitgliedern, man bestellte freie Flächen auf der Insel und versuchte sich in landwirtschaftlichem Kommunismus. Tatsächlich bewahrten diese Agrarkommunen die Stadt in der Zeit des Bürgerkriegs (1918—1920) vordem Hungertod.

War dies aber alles spontan geschehen oder folgte man hier einer Tradition? Tatsächlich hat­ten, mehr noch als die Bolschewiki, die Anarchi­sten und die Linken Sozialrevolutionäre viele Anhänger unter den Matrosen. Diese rekrutierten sich nämlich nicht nur aus der Facharbeiterschaft, sondern der Anteil der Bauern unter ihnen war sehr groß. Vor allem die Linken Sozialrevolu­tionäre (LSR), eine Partei, die sich im Laufe des Weltkrieges von den rechten Sozialrevolutionären und ihrer Kriegspolitik distanzierte und so zu neu­er Parteigründung gezwungen war, erfreute sich großer Beliebtheit. Die Sozialrevolutionäre waren aus der Volkstümlerbewegung (Nardoniki) her­vorgegangen, die sich für die unter dem Zarismus erniedrigte und beleidigte Masse der Kleinbauern einsetzten und die Enteignung des Großgrundbesitzes forderten.

Die LSR wiederum arbeiteten eng mit den Bolschewiki zusammen. Man hatte das gleiche Ziel: Kommunismus. Doch während die LSR individuellen Terror (ausgeübt mittels Attentate auf zaristische Generäle oder Machtinhaber) bejahten, lehnten sie den eigentlichen Terror,. den »Staatsterror«, ab. Daß die Bolschewiki genau anders­herum dachten, sollte sich erst noch finden.

Im Mai 1917 zeigte sich die Radikalität des Kronstädter Sowjets. Man weigerte sich schlicht und einfach, die Autorität der Provisorischen Re­gierung anzuerkennen. Kerenski, rechter Sozialrevolutionär (damals noch Kriegsminister, später Ministerpräsident), setzte den Kronstädter Sowjet ab. Doch diese Maßnahme stand nur auf dem Pa­pier und juckte die Matrosen und Arbeiter auf der Insel nicht. Schon hier umwehte der Geist der le­gendären Pariser Kommune von 1871 die Insel Kotlin. Heerscharen von Delegationen (von der Front wie aus dem Hinterland) besuchten das »Mekka der Revolution«, um praktizierten Kom­munismus zu studieren. »Republik Cronstadt« höhnte die bürgerliche Presse und bezichtigte die Matrosen damit gleichzeitig des Separatismus und Anarchismus.

Während der stürmischen JuliTage eilten die Kronstädter Matrosen dann nach Petrograd (so hieß St. Petersburg seit 1914) und spielten im ersten Versuch der Bolschewiki, die Macht zu erlangen, die zentrale Rolle. Trotzki war so hingerissen, daß er die Matrosen als »Schönheit und Stolz der Revolution« titulierte. Knapp vier Jahre später hätte er sich wegen dieses Ausspruches wohl gern die Zunge abgebissen. Doch damals stellt er sich noch schützend vor den rechten Sozialrevolutionär und Landwirtschaftsminister Viktor Tschernow und verhinderte, daß er gelyncht wurde. Damals! Denn zu jener Zeit hat der bewaffnete Prophet Leo Dawidowitsch Trotzki wohl selbst nicht daran geglaubt, daß er den Sprung vom Revolutionär zum Exterminator so schnell vollziehen würde.

Am 25. Oktober 1917, jenem Tag, der die Welt erschütterte, beteiligten sich viele Kronstädter Matrosen am Sturm auf das Winterpalais, auf zuvor schon der Panzerkreuzer »Aurora« seine Breitseite abgeschossen hatte. Noch getragen von den Massen, errichteten die Bolschewiki ihre Herrschaft.

Aber schon bald kam es zu Reibungsverlusten zwischen den Matrosen und den Bolschewiki, erstere nämlich forderten (wie die LSR) eine Koalition aller sozialistischen Parteien (Menschewiki, Rechte und Linke Sozialrevolutionäre, Anarchisten und Bolschewiki). Doch außer den LSR lehnten alle anderen Parteien das ab. Gleichwohl vertraten die Kronstädter Matrosen ihre Forderung mit Nachdruck: Dem Rat der Volkskommissare unter Führung Lenins versprachen sie nämlich, daß die Kanonen ihrer Schlachtschiffe, so wie das Winterpalais, auch eines Tages das Smolny-Institut (wo die Kommissare saßen) unter Feuer nehmen könnten. Eine originelle Art, die Bolschewiki an die demokratischen Ideale der Revolution zu erinnern.

Das hinderte die Matrosen allerdings nicht, Lenin beim Verjagen der Duma, dem russischen Parlament, im Januar 1918 behilflich zu sein, ein Akt, der nicht nur bei den deutschen Sozialdemo­kraten ihre Bolschewismuspsychose auslöste, sondern auch von Rosa Luxemburg kritisiert wurde.

Während Lenin sich vom Parlament (auch wenn die sozialistischen Parteien die Mehrheit hatten) die Revolution nicht aus der Hand nehmen lassen wollte, war die Dumafeindlichkeit bei den linken Sozialrevolutionären und den Matrosen anders gelagert. Sie mißtrauten jeder zentralen Institution. Sie glaubten an die von Lenin okkupierte Parole: »Alle Macht den Räten!« Sie glaubten an die Dialektik von Diktatur der Werktätigen (Arbeiter, Bauern und Soldaten) und direkter Demokratie durch die Räte, das was Rosa Luxemburg meinte, als sie schrieb: »Jawohl: Diktatur! Aber diese Diktatur besteht in der Art der Verwendung der Demokratie, nicht in ihrer Abschaffung.«

Sie alle hatten ihre Rechnung ohne den Wirt gemacht. Für Lenin zählten nicht die Räte, für ihn zählte die Partei »neuen Typs«, der eigentlich ein ganz alter war: die Kaderpartei, die zentralistisch von oben nach unten funktioniert.

Und wenn Lenin die populäre Formel ausgab »Kommunismus ist Rätemacht plus Elektrifizierung!«, war das erste gelogen und das zweite mit Wunderglauben belegt. Drei Jahre nach ihrer Ausgabe wurde die magische Formel als das, was sie war, als bloßer Fetisch, von den Matrosen erkannt und umgedichtet: »Bolschewistischer Kommunismus ist Herrschaft der Kommissare plus Erschießungen.«

Doch im Jahr 1918 ließ sich dies noch schwer erkennen, denn die Zeiten waren schwer und schienen außerordentliche Maßnahmen zu rechtfertigen. Im Februar rückten die Deutschen von Westen her immer weiter vor, im Frühjahr fielen konterrevolutionäre Truppen, angeführt von ehemaligen zaristischen Generälen, von Süden, Nordwesten und Osten in das Land ein. Der Widerstand mußte organisiert werden. Nur zu schnell gaben die Bolschewiki das von Marx geerbte Kommuneprinzip, die direkte Demokratie in der Armee auf. Eine verlorene Schlacht — und schon wischten die Bolschewiki alle revolutionären Prinzipien beiseite.

Die Rote Armee wurde nach westlich-kapitalistisch-militaristischem Prinzip aufgebaut. Und dies sahen die Matrosen gar nicht gerne. Im März lösten die Bolschewiki, trotz heftigem Widerstand, das flotteneigene gewählte Zentralkomitee (Tsentrobalt) auf und übertrugen seine Funktionen einem von der Partei kontrollierten Rat der Kommissare.

Gleichzeitig schlossen Lenin und Trotzki (nach langem inneren Ringen) Frieden mit den Deutschen bzw. mußten sie einem Annektionsfrieden zustimmen. Dies betrachteten nicht nur die Matrosen als Kniefall vor dem deutschen lmperialismus.

Anarchisten, linke Kommunisten und linke Sozialrevolutionäre sahen nun die Weltrevolution gefährdet und Rußland im Würgegriff dessen, was wir heute als Sachzwänge bezeichnen. Im April verabschiedeten Matrosen der Baltischen Flotte eine scharfe Resolution, in der sie den Bolschewiki vorwarfen, sie wollten die Flotte liquidieren, um den deutschen Wünschen zu entsprechen. Die Resolution ging sogar soweit, zum allgemeinen Aufstand gegen die Bolschewiki aufzurufen: »Verjagt sie!«

Im Juli 1918 war es dann fast soweit. Unter Führung von Maria Spiridonowa, der Vorsitzenden des Allrussischen Bauemkongresses, heckten die linken Sozialrevolutionäre einen romantisch-naiven Plan aus: Mit einem Attentat auf den deutschen Gesandten in Moskau, Graf von Mirbach, wollten sie einen Volksaufstand gegen die deutschen Besatzer in der Ukraine und Weißrußland auslösen. Das Attentat gelang und stürzte die Herrschaft der Bolschewiki in eine ernste Krise. Denn Dserschinski, der Leiter der Tscheka, wurde von seinem eigenen Stellvertreter, dem Linken Sozialrevolutionär Alexandrow, festgesetzt. Keine Frage, daß auch hier Kronstädter Matrosen beteiligt waren. Auch Latsis, einer der Vasallen Dserschinskis, geriet in die Hände der Blaujacken. Mehrere Regimenter der Roten Armee in der Hauptstadt erklärten sich für neutral, ja sogar Lenins Gardetruppe, die lettischen Schützen, wankte. Wladimir Iljitsch war — wenn auch nur für Stunden — ohne bewaffnete Macht.

Allerdings zeigte sich hier auch das Dilemma der Linken Sozialrevolutionäre. Sie wollten zwar einen Volksaufstand, aber ihnen ging jeder Wille zur Macht ab. Das unterschied sie von den Bolschewiki. Im speziellen hieß dies, Alexandrow widersetzte sich einer Liquidierung Dserschinskis — an dessen Händen schon zu dieser Zeit massenhaft Blut klebte — durch die Matrosen, er ließ ihm das Leben. Dserschinski dankte es ihm nicht, nachdem der Volksaufstand ausblieb und die Bolschewiki ihre Herrschaft wieder stabilisiert hatten, ließ Genosse Felix als erstes seinen Stellvertreter Alexandrow an die Wand stellen. Die Linken Sozialrevolutionäre wurden als Partei und etwa 200 von ihnen als Menschen exekutiert.

»Der Eindruck von der letzten Wendung der Dinge im Allgemeinen hundsmäßig. Man möchte die Beki (Bolschewiki — K.G.) mächtig beschimpfen,« kommentierte Rosa Luxemburg die Ereignisse, die sie bald zu ihrer berühmten Schrift »Zur russischen Revolution« anstacheln sollten.

Wieder wanderten Matrosen in Gefängnisse, diesmal in bolschewistische. Das hinderte das Gros ihrer Kronstädter Kameraden nicht, sich mutig in den von 1918 bis Herbst 1920 dauernden Bürgerkrieg gegen die weißen Armeen zu stürzen. An allen Fronten kämpften die Matrosen in den vordersten Linien. Die Revolution hatte ihren Zauber noch nicht eingebüßt, sterben für die blutrote Fahne erschien noch »süß und ehrenvoll«.

Doch als der Bürgerkrieg siegreich zu Ende gebracht war, war auch die Revolution besiegt, hatten sich die »Beki« selbst und endgültig in Konterrevolutionäre verwandelt. Denn entgegen den Erwartungen machten sie ihre mit dem Bürgerkrieg begründeten Maßnahmen der Entmachtung der Sowjets in Armee, Betrieben und Politik nicht rückgängig. Sie lockerten ihre Einparteiendiktatur um keinen Deut.

Die Matrosen aber verlangten nun, da die Gefahr der weißen Invasionen vorüber war, die Rückkehr zu den demokratischen Leitungsprinzipien in der Flotte. Ende 1920 entstand eine sogenannte Flottenopposition, ähnlich der Arbeiteropposition in den Fabriken. Entscheidender Antrieb der Matrosen war der eigene Augenschein. Denn zum erstenmal nach langen Jahren konnten die Matrosen Urlaub machen. Der aber führte sie in die Dörfer ihrer Kindheit, wo sie aufgewachsen waren und wo die Eltern noch als Bauern lebten. Was da die Matrosen zu Gesicht bekamen, spottete jeder Beschreibung. Sie erlebten mit eigenen Augen den Krieg der Bolschewiki gegen die Bauern: die blutige Arbeit der Requisitionstrupps, den Roten Terror, den Hunger. Stephan Petrichenko, einer der »Anführer« des Kronstädter Aufstandes, berichtete später einem Reporter der New York Times: »Jahrelang, während wir an der Front kämpften oder auf See waren, hatte die bolschewistische Zensur die Geschehnisse zuhause verschwiegen. Als wir heimkamen, fragten uns unsere Eltern, warum wir für die Unterdrücker kämpften. Das machte uns nachdenklich,« (Übersetzung KG.)«

Auf dem Weg zurück wurden die Matrosen von den gleichen Straßensperren behelligt, die den in Scharen aufs Land geflüchteten Arbeitern im Schwarzhandel ergatterte Lebensmittel abnahmen (und sie meist selbst verscherbelten). Mutters Freßpaket kam nicht bis Kronstadt. Hunger und schlechtes Essen hielten nun wieder ins Matrosenleben Einzug. Die Desertationsrate in der Baltischen Flotte stieg stark an. Scharenweise traten Matrosen aus der Partei der Bolschewiki, der Russischen Kommunistischen Partei (RKP), aus. Die Flottenopposition innerhalb der RKP bekam im Februar 1921 Oberwasser und forderte die Dezentralisierung der politischen Kontrolle. Trotz eisiger Kälte war eine gewisse Schwüle förmlich zu spüren. Eine Schwüle, die Revolten gebiert. Als kurz darauf die Arbeiter in Petrograd in den Ausstand traten, war das Faß zum Überlaufen voll.

»Der Blitz, der die Wirklichkeit, mehr als alles andere, erhellte« (Lenin), durchzuckte den Himmel über Rußland. Der Aufstand von Kronstadt begann. An seinem Ende war der Mythos vorn Arbeiter und Bauernstaat zerstört.

Teil III